Schweiz will besseren Zugang zu Heilmitteln sicherstellen

Schweiz will besseren Zugang zu Heilmitteln sicherstellen

Die Schweiz leistet einen wichtigen Beitrag zum Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten (NTDs). Thomas Gass, Vizedirektor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), griff das Schweizer Engagement in einer Rede in Brüssel auf.

„Das Recht auf Gesundheit ist kein Luxus – sondern ein Menschenrecht“, äusserte sich DEZA-Vizedirektor Thomas Gass während den Europäischen Entwicklungstagen (EDD) in Brüssel. „Ein Drittel der Menschen, die an vernachlässigten Tropenkrankheiten leiden, erhalten keine Behandlung. Dies weil sie keinen Zugang zu existerenden Heilmitteln haben oder weil es für diese Krankheiten gar keine wirksamen Heilmittel gibt“, so Gass. Die Schweiz setze sich dafür ein, diese unsägliche Situtation zu verbessern.

Als Beispiel für Schweizer Aktivitäten im Bereich NTDs führte Gass die Zusammenarbeit mit den SANTD-Mitgliedern DNDi (Drugs for Neglected Diseases initiative) und FIND (Foundation for Innovative New Diagnostics) auf.

SANTD begrüsst es, dass Schweizer Errungenschaften im Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten internationale Aufmerksamkheit erhalten. Im Bereich Forschung und Entwicklung leistet die Schweiz einen wichtigen Beitrag zu dieser globalen Herausforderung. Gleichzeitig muss das Schweizer Engagement noch weiter ausgebaut werden, um den entscheidenen Schritt weiterzukommen. In dieser Hinsicht freut sich SANTD über die Aussage von Thomas Gass, dass „die Forschung über die Entwicklung von Heilmitteln hinausgehen und in sektorübergreifende Massnahmen gegen NTDs einfliessen muss“.

Die vollständige Rede von Thomas Gass in englischer Sprache ist hier verfügbar.

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